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Mittwoch, 9. Mai 2018

Nur wenn ich fliehe - Terri Blackstock - Rezension

Nur wenn ich fliehe
Roman
Brunnen Verlag
Autor: Terri Blackstock
ISBN 978-3-7655-2074-7
256 Seiten

Die Hauptperson in dem Buch ist Casey. Casey Cox. Casey hat gerade ihren Freund gefunden. Er ist tot. Ermordet. Casey kennt nur einen Ausweg: Flucht!

Casey Cox ist 25 Jahre alt. Als Casey 12 Jahre alt war, hat sie ihren Vater verloren. Sie war diejenige, die ihn gefunden hat. Auf ihrer Flucht geht sie sehr umsichtig vor und versucht, möglichst wenige Spuren zu hinterlassen um keinen Aufschluss über ihren tatsächlichen Aufenthaltsort zu geben. Als aufmerksame Tochter eines Polizisten verfügt sie über ausreichend Wissen, wie sie es am geschicktesten anstellt, nicht auf sich aufmerksam zu machen. Doch ihr Hang zu guten Taten steht ihr dabei im Weg.

Auf den Spuren ist ihr nicht nur die Polizei. Die Eltern des Opfers, ihres Freundes Brent Pace, haben einen Privatdetektiv angeheuert: Dylan Roberts. Dylan Roberts leidet unter posttraumatischen Störungen und hat dadurch seinen Job bei der Army einbüßen müssen. Zudem ist Dylan Brents Freund aus Kindertagen. Da Casey Mordverdächtige in dem Fall ist, wird er von Brents Eltern beauftragt, Casey aufzuspüren.

Das Buch ist in Kapitel unterteilt, die mal aus Caseys, mal aus Dylans Sicht den Fortgang der Geschichte schildern.
Dabei gliedert sich die Geschichte in vier Hauptabschnitte:

Im ersten Teil des Buches lernen wir die Protagonisten kennen und nehmen teil an ihrer Flucht. Während Casey vor der Polizei flieht ist auch Dylan auf der Flucht - nämlich hinaus aus seinem Trauma.

Der zweite Teil der Geschichte verlangt Casey Entscheidungen ab: Wohin will sie gehen? Sie braucht eine Bleibe, einen Job. Und Casey weiß, dass so ein Aufenthalt auch Konsequenzen hat. Auch Dylan hat eine Entscheidung getroffen: er will ermitteln und Casey finden. Dabei steht ihm sein eigener Ermittlungsdrang im Wege.

Die Geschichte wird im dritten Abschnitt mit einer ständig wachsenden Spannung erzählt. Dylan führt weitere Ermittlungen durch während Casey den Kontakt zu ihrer Familie sucht.

Im vierten Teil kommt es zum Kontakt zwischen Dylan und Casey. Beide wissen nicht genau, wie sie miteinander umzugehen haben.

In allen Teilen des Buches ist die Gesamthandlung stets schlüssig und die Handlungen der Charaktere nachvollziehbar. Die Personen sind authentisch.

Meine Meinung


Die Geschichte scheint anfangs ruhig erzählt. Beinahe sachlich wird die Flucht von Casey und der Mord an ihrem Freund Brent geschildert. Dabei nimmt währenddessen die Geschichte an Spannung zu. Zum Schluss hält es mich nicht mehr auf meinem Platz, weil ich die Spannung kaum mehr ertragen kann.
Und das Beste? - Der Schluss der Geschichte ist noch lange nicht das Ende! Wir können uns auf Band 2 freuen.

Die Geschichte wird als Trilogie erscheinen. Der Titel von Band 2 lautet: Wenn sie mich finden.

Ich freue mich schon sehr auf den Fortgang der Geschichte und die beiden Folgebände.

Das Buch ist für alle, die einen spannungsgeladenen Roman mögen.

Sonntag, 4. Februar 2018

Rebekka Gohla - Beziehungsstatus: Ich mag Kekse - Rezension

Titel: Beziehungsstatus: Ich mag Kekse
Keine Anleitung zum Singlesein
Verlag: Brunnen
Autor: Rebekka Gohla
Erscheinungsdatum: 5. Januar 2018
Seiten: 158
ISBN: 978-3-7655-4329-6


Klappentext:


"Bist Du sehr unglücklich?", fragt mich die ältere Dame aus meiner Gemeinde und sieht mich dabei teilnahmsvoll an. Ich stutze irritiert, weil ich nicht weiß, welche Tragödie mir entgangen ist. Aber als sie dann treuherzig erklärt: "Ich bete für dich, dass du bald einen Mann findest!", da ahne ich, was in meinem Leben offenbar gehörig schief läuft: Ich bin Single.

Genau. Ich bin Single - und trotzdem verfalle ich nicht (immer) in Weltuntergangsstimmung. Wie man das schaffen kann? Keine Ahnung! Aber ich erzähl einfach mal, wie das bei mir so läuft: mit Selbstgesprächen, erträumten Au-pairs für Singles, wichtigen Freundschaften, Dates & anderen Katastrophen - und was Jesus mit alldem zu tun hat!

Personen:


Die Hauptperson, um die es in dem Buch geht, ist die Autorin selbst: Rebekka. Dabei handelt es sich nicht um eine Biografie, sondern um die Stellung in der Gesellschaft als Single. Rebekka schildert recht lebhaft wahre Erlebnisse und Begebenheiten, die amüsant zu lesen sind. 

Inhalt: 


In dem Buch Ich mag Kekse von Rebekka Gohla geht es darum, dass ein Mensch ein vollwertiger Mensch ist, auch wenn er nicht in einer Beziehung steckt. Rebekka Gohla zeigt auf, dass die Gesellschaft - und auch die christliche Gemeinde nimmt sich da nicht aus - noch immer das Bild hat, dass man einen Partner findet, möglichst schnell heiratet und Kinder bekommt. Erst dann gehört man makellos in die Gesellschaft. 

"Wenn sie das Gefühl erhalten, das Ziel (nämlich Ehe und Familie) noch nicht erreicht zu haben, hängen damit auch immer Scham und Unsicherheit zusammen - was falsch ist, weil der Lebensstil als Einzelstück nichts Falsches ist." - Seite 129

Rebekka Gohla erzählt in Ich mag Kekse über ihr Dasein als Single, über ihr Zusammentreffen mit Paaren, über die Hürden, die ein Single im gesellschaftlichen Leben nehmen muss, über Partnersuche und erste Dates und darüber, wie es sich mit dem christlichen Gedanken und ihrem Singledasein verhält.
Dabei kommt bei der Lektüre der Humor nicht zu kurz. 

Meine Meinung:


Rebekka Gohla hat eine wundervolle Art über ihr Dasein als Single zu erzählen. Die Erlebnisse sind so bildhaft dargestellt, dass ich beim Lesen das Gefühl habe, wirklich dabei zu sein. 
Rebekka Gohla schafft es mit Humor das Singledasein zu beleuchten und lässt dabei auch nicht die verschiedenen Pärchentypen aus. 

"Aber: Ich habe gelernt, nicht für andere zu antworten. Das können die selbst. Paar Nummer 3.1 hingegen verlernt das nach der Hochzeit." - Seite 50

Fazit:


Das Buch ist für Singles als auch für Nicht-Singles geeignet.
Ich mag Kekse ist eine humorvolle, unterhaltsame und hintergründige Nicht-Anleitung und erzählt auf bildhafte und lebhafte Art und Weise, was einem als Single so alles widerfahren kann. 
Das Buch zu lesen, war ein Genuss.